Produkt-Premiere: neuer Labor-Bioreaktor von Bilfinger Salzburg am Start

03.11.2014

Mit einem Bioreaktor für den Labor-Sektor hat Bilfinger Industrietechnik Salzburg sein Angebot im Bereich der Fermentation erweitert. Das neue Produkt ist ausgelegt für den flexiblen Einsatz in Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungseinrichtungen. Seine Premiere feierte der Labor-Bioreaktor auf der Messe China-Pharm 2014 in Shenzhen (China).

„Ein flexibles und kompaktes Bioreaktorsystem zu schaffen, das war uns wichtig“, erläutert Pablo Pino-Grace, Leiter des Entwicklungsteams. Für die Steuerung gibt es eine eigene Einheit, an die je nach Bedarf ein oder zwei separate Reaktoreinheiten angeschlossen werden. Dank dieser Trennung und ihrer Mobilität sind alle Anlagenteile unabhängig voneinander bewegbar und lassen sich rasch und einfach in unterschiedlichen Konstellationen aufstellen – je nach örtlichen Erfordernissen.

Als Automatisierungssoftware kommt SIMATIC PCS 7 zum Einsatz. Über einen geneigten Touchscreen in der Steuereinheit kann der Anwender die Prozessvisualisierung gut überblicken und die Anlage komfortabel bedienen. Das Arbeitsvolumen der Labor-Bioreaktoren beträgt 15 bis 100 Liter.

Wie alle Standard-Bioreaktoren von Bilfinger Salzburg basiert auch das neue Produkt auf einem intelligenten Modulsystem, dem Bilfinger Baukasten: Dieses Konzept verbindet Vorteile von Serienprodukten mit jenen kundenspezifischer Lösungen. Für alle wichtigen Funktionen existieren bewährte, ausgereifte Module, aus denen sich der Kunde genau jene Anlage zusammenstellt, die seinen Anforderungen am besten entspricht. Dieses Modulkonzept ermöglicht kurze Projekt- und Lieferzeiten, weil hier Module kombiniert werden, deren Planungs- und Entwicklungsarbeit größtenteils schon erledigt ist.